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Apfelmost und Essig, LP, Epileptic Records, Germany, 1999Uringetränktes Papier umschmeichelt wohlig den Inhalt der schwerer wiegt als 150 Nierensteine.Vollgestopft mit dem Sound knarzenden Altherrenstühlen des Seniorenstifts Badenweiler. Pfeifende manipulierte Herzschrittmacher zeigen das Freund Hein kein Freund von Heiterkeit ist.. Klackernde schleifende Walkingstöcke der Coronargruppe Bad Krotzingen verkünden das kommende Unheil. Stimmen von Verblichenen, auf Tonbändern die vor Jahren auf Friedhöfen verscharrt wurden verweisen auf die wissenschaftliche dokumentarische Arbeit von Dipl.-Ing.Arch. Jürgen Eberhard und Dr.med.Oswin Czerwinski.
Papagoyenboom, CDR, Absurd Records, Greece, 1997Erfrischender Tzazikisound aus dem Land der Philosophen und Olympioniken. Im Düsteren grüßen die Abraumhalten der antiken Tempel, es klickert der Pinkelsound aus angehäuften Schuttplatten. Aber was sagt uns der holländische Papageienbaum? Beginnend die Titel mit F.......Postrock? Düsterer Wave Punk aus Bremen? Es sind die Feinen Trinkers bei Pinkels daheim die jeden Freund ermahnen, tritt näher an den Pinkelstein der Nächste könnte barfuß sein!
Froschdosis, Single, Drone Records, Germany, 1996Fette Kinder beim Badespass verderben jeden Ausflug an die Kugelbake im Cuxhavener Watt. Am schlimmsten wird es wenn man nach tagelanger Suche endlich einen der ominösen Schlickkrebse gesichtet hat der für das Wattknistern zuständig ist. Ein zwergenhafter Fettwicht klaubt den kleinen Freund mit seinem nagelneuen Käscher vor der Forschernase weg.Entführt Ihn zu seiner Ihhh-Mama, die diesen mit spitzen Fingern entsorgt.Alles ist aus!Die Frontseite ziert ein Schieferstein der aus den luftigen Höhen der fransösischen Hochalpen stammt. Fort de la Turra
Kornzweig Baby, Tape, Fich Art, Germany 1996Diese Kassette wurde noch teilweise mit unserem alten Weggefährten Herrn Zimmermann aus Wiechs im Wiesental aufgenommen. Da er doch ein freundlicher Kerl war wurde aus seiner Garage der Beitrag für das Telefon-Art-Festival in Rüsselsheim gesendet.Und weil alles so wunderbar war, wurde er von uns genötigt ein superteures Effektgerät zu kaufen. Leider hatte er Pech und konnte kein einziges Instrument spielen und musste daher zur Strafe auf einer alten Kohlenzange rumquietschen.Wenig später gab es dann in einem unterirdischen Wasserbehälter zwischen Geweihen, Betty Page, Softpornos und Dope eine legendäre Sound-Art-Veranstaltung. Bei diesem Abend war auch unserer zukünftiger Genosse Chris Sigdell erstmals als Musikant zu Gast. Wenig später wurde die Formation NID gegründet. www.nid-musik.com Die folgenden Pinkelskonzerte wurden von der Besetzung Czerwinski, Eberhard,Sigdell bestritten. Der Livesound der Trinkers wurde ein eingefroren und erblickte erst Jahre später wieder das Licht der Welt.
Mission nach Berlin!Jede Stadt bekommt den Sound den sie verdient. Die Reise in unsere werte Hauptstadt wurde doch äusserst amüsant. Auf dem Hinweg wurden noch ein paar Ästchen und Balken aus der Elbe gefischt, die ja immer lustig knirschen. Kieselsteine von der Garagenauffahrt gaben dem ganzen einen esoterischen Touch. Ausserdem waren die Mitmusikanten von den Melanchoholics erfrischend, obwohl sie wenn man nicht aufpasst das ganze Bier wegsaufen.Old Y-Tong kam extra aus Preez, welche Ehre. Das hat man wahrlich fast nicht verdient.Und zum Schluss gabs ein Lob von vielen Besuchern. Der Besucheransturm im Open Space und Galerie war eher mäßig, aber die Gäste umso netter. Also, liebe Genossen, was spricht gegen eine neue Invasion?In diesem SinneEuer ergebener Pinkelstein